■ 29. Januar – 13. März

postfaktisch

Freies Ausstellungskollektiv (FAK) der Ateliers auf dem RAW Gelände, kuratiert von Annika Hirsekorn

Termine

■ 28. Februar, 18:00 Uhr

Filmvorführung in der Studiobühne

im Rahmen der Ausstellung postfaktisch

■ 12. März, 19:00 Uhr

Finissage und Podiumsdiskussion

Musik von Sonic-Äther

■ 26. Februar, 14:00 Uhr

Spaziergang auf dem RAW

■ 12. Februar, 14:00 Uhr

Workshop Phönix aus dem Müll

■ 28. Januar, 17:00 Uhr

Ausstellungseröffnung

Eintritt frei

Regelung ab 04.03.2022 für den Besuch der Ausstellung:
FFP2-Maske + Abstand

postfaktisch
Ralf Tekaat, Viva Las Vegas, 2021/22, Bleistift, Farbstift auf Papier (mehrteilig) 280 x 250 cm (Detail)
Francesco Petruccelli, Bar in a Jesus, 2021, Mixed Media auf Holz, 35 x 40 x 5 cm
postfaktisch
Andrej Wolff, Tankstelle, 2019, Acryl auf Leinwand, 150 x 200 cm
postfaktisch
Francesco Petruccelli, Nirvana, 2021, Plastiktüten, Metall, Plastik, Feuer, 230 x 160 x 15 cm (Detail)

A-Stefan
Käthe Bauer
Benjamin Dewor
ELIOT
Anke Ihmann
Marie Kirchner
Beate Kunath
Bruno Di Martino
Elya May
Francesco Petruccelli
Eléonore Roedel
Monika Schuh
Bernd Seufert
Aleksandra Szafiejew
Ralf Tekaat
Andrej Wolff

Ausstellungseröffnung: Freitag, 28.01., 17-22 Uhr
17 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Annika Hirsekorn, Kuratorin
Musik: Boxy Barré

Das Freie Ausstellungskollektiv (FAK) besteht aus 25 Bildende Künstler:innen aus den Ateliers auf dem RAW Gelände in Berlin-Friedrichshain und aus befreundeten Projekten. Ausgangspunkt bildete die kollektive Forderung nach bezahlbaren Ateliers, neuen, nicht kommerziellen Präsentationsräumen für Kunst, sowie die geteilte Erfahrung einer zunehmenden Prekarisierung der Freien Szene Berlins. Gegründet 2012 veränderten sich über die Jahre die Organisationsstrukturen, Fragestellungen und Standorte - die gemeinsame Basis bleibt jedoch das RAW//CC.

Mit der Ausstellung postfaktisch widmet sich das Kollektiv den drängenden Fragen nach einer zukunftsweisenden Klimapolitik. Trotz wissenschaftlicher Belege, trotz mahnender Szenarien wird die fortschreitende Klimaerwärmung an vielen Stellen schlicht ignoriert. Von diesem Ausgangspunkt des Postfaktischen entwickeln die Künstler:innen neue Arbeiten, die die Zeichen des Klimawandels wie das Insektensterben, die Zerstörung der Wälder oder das Verschwinden des Meereises in den Blick nehmen.


Begleitprogramm
Samstag, 12. Februar, 14 Uhr
Workshop Phönix aus dem Müll mit A-Stefan
Künstlerisches Gestalten mit Abfallmaterialien

Samstag, 26. Februar, 14.00 Uhr
Spaziergang auf dem RAW. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Biotop – der grünen Geschichte des ehemaligen Industriegeländes. Der Spaziergang wird begleitet vom Team der Geschichtswerkstatt_RAW.
Treffpunkt: Alte Feuerwache

Montag, 28. Februar, 18 Uhr
Filmvorführung in der Studiobühne
- sneak preview: Die drei Häuser (AT) 2022, ca. 60 min
Regie: Christian Blümel
- RAW – Wir sind gekommen um zu bleiben, Dokumentation 2009, 32 min
Regie: Louise Culot
- RAW CHICKS.BERLIN, Musikdokumentation 2017, 105 min
Regie: Beate Kunath

Samstag, 12. März, 19 Uhr
Finissage
Kulturelle Freiräume: Perspektiven auf den Klimawandel in der Stadt, Podiumsdiskussion
Musik: Sonic-Äther mit Mariro Lopez-Bassgitarre, Isa Espejo-Gesang, Andres Beltran-Perkussion, Bruno di Martino Kora / Hang

www.ilikeitraw.de

Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.