■ 12. März 2022, 19:00 Uhr

Finissage und Podiumsdiskussion

Musik von Sonic-Äther

Eintritt frei

Regelung ab 04.03.2022 für Veranstaltungen:
2G-Nachweis (geimpft oder genesen) oder tagesaktueller Negativtest + FFP2-Maske + Abstand

postfaktisch
Andrej Wolff, Tankstelle, 2019, Acryl auf Leinwand, 150 x 200 cm

Kulturelle Freiräume: Perspektiven auf den Klimawandel in der Stadt

Podiumsdiskussion mit Jenny Goldberg (Stadtteilbüro Friedrichshain), Rebecca Wall (Initiative Urbane Praxis), moderiert von Toni Karge

Die Gruppenausstellung postfaktisch zeigt aktuelle Arbeiten des Freien Ausstellungs Kollektivs (FAK). Die teilnehmenden Künstler*innen aus den Ateliers und Werkstätten auf dem RAW-Gelände haben sich 2012 als Kollektiv zusammengefunden, um gegen die zunehmende Gentrifizierung ihres Lebens- und Arbeitsumfeldes zu protestieren. Im Kontext der Ausstellung widmet sich die Gruppe mit ganz unterschiedlichen künstlerischen Positionen den drängenden Fragen des Klimawandels.
Gerade wurden die Entwürfe für eine zukünftige Entwicklung des RAW-Geländes veröffentlicht. Von vielen wird kritisiert, dass die Subkultur damit weiter verdrängt und dem Grün zu wenig Stellenwert eingeräumt wird. So würden die Potenziale des Geländes als Natur- und Experimentierraum nicht ausgeschöpft und die Herausforderungen einer klimaangepassten Stadtentwicklung anderen Interessen hinten angestellt werden.
Im Rahmen der Gesprächsrunde diskutieren wir die Perspektiven von Expert*innen an der Schnittstelle von Stadtentwicklung, (partizipative) Kunst und Klimawandel auf die klimagerechte Entwicklung und Nutzung von Freiräumen wie dem RAW-Gelände. Diskutiert werden die Fragen: Welche Rolle können Künstlerkollektive und künstlerische Räume im Diskurs um den Klimawandel einnehmen? Welchen Beitrag leisten Sie bereits heute? Welchen Beitrag leisten künstlerische Räume bei der Klimaanpassung in der Stadt?

Sonic-Äther mit Mariro Lopez-Bassgitarre, Isa Espejo-Gesang, Andres Beltran-Perkussion, Bruno di Martino Kora / Hang