11. Juni – 9. Juli

VON DER LIEBESDIENERIN ZUR SEXARBEITERIN

25 Jahre Hydra e.V. - Treffpunkt und Beratung für Prostituierte

Eintritt frei

Flyer "Von der Liebesdienerin zur Sexarbeiterin", 2005
Flyer "Von der Liebesdienerin zur Sexarbeiterin", 2005

Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. Juni 2005, 20 Uhr
Es spricht Susanne Ahlers, Staatssekretärin für Arbeit und Frauen
Lesung/Filme/Performance
Lolette liest aus dem Tagebuch einer Prostituierten
Kurzfilme: „Sex de City“, Interviews und mehr

Hydra ist die erste autonome Hurenorganisation in Deutschland, die 1980 von sozial engagierten Frauen gegründet wurde.
Das Symbol der Hydra stammt aus der griechischen Mythologie. Es ist eine neunköpfige Schlange, der immer zwei Köpfe nachwuchsen, sobald einer abgetrennt wurde. Ähnlich unschlagbar soll die Arbeit des Hydra-Vereins sein.
Seit 1985 erhält Hydra e.V. eine kontinuierliche Finanzierung aus öffentlichen Geldern, wodurch die Einrichtung einer Beratungsstelle ermöglicht wurde. Die Mitarbeiterinnen haben teilweise Prostitutionserfahrungen. Sie engagieren sich für ein größeres Verständnis von Prostituierten in der Bevölkerung und arbeiten für die rechtliche und soziale Gleichstellung von Prostituierten mit anderen Erwerbstätigen.
Ziel ist, dass Huren, Sexarbeiterinnen, Prostituierte – wie auch immer sie sich nennen – selbstbestimmt leben und arbeiten können.

Die Ausstellung dokumentiert die 25jährige Geschichte des Vereins, der Prostitution mit einer Chronik, Fotos, Exponaten, Plakaten und einem Séparée, in dem zwei Kurzfilme („Sex de City“ / Interviews) gezeigt werden.