■ 16. März 2024 – 12. Mai 2024

unterm Lederhimmel

Marie Birkedal, Gloria Zein

Termine

■ 15. März, 19:00 Uhr

unterm Lederhimmel

Marie Birkedal, Gloria Zein Ausstellungseröffnung

■ 20. März, 19:00 Uhr

Künstlerinnengespräch

■ 12. Mai, 17:00 Uhr

unterm Lederhimmel | Finissage

Marie Birkedal, Gloria Zein

Eintritt frei

Gloria Zein, Recreating the world after the Flood, 2023, mixed Media, 60 × 200 × 195 cm
Marie Birkedal, Ein verwundeter Heiler (für Joseph Beuys), 2022, Öl auf Leinwand, 200 x 180 cm

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 15. März, um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

Einführung: Rahel Schrohe, Kunsthistorikerin
Musik: Moritz Ebert, Cello


Mittwoch, 20. März, 19 Uhr
Künstlerinnengespräch mit Marie Birkedal und Gloria Zein
Moderation: Rahel Schrohe

Sonntag, 12. Mai, 17 Uhr
Finissage


Eine Ausstellung in der Reihe von mir aus, die seit 2004 Künstlerinnen präsentiert, die im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg leben und/oder arbeiten.

MARIE BIRKEDAL
Ich verdünne meine Farben so stark, dass das Bindemittel zerfällt und nur das Pigment übrigbleibt, so dass sich die Farbe durch Verdunstung entwickelt und staubartige Spuren hinterlässt, die Bilder eher evoziert als gemacht wirken. Meine Bilder verkörpern die Zeit als Material ebenso wie Farbe und Leinwand. Jede Schicht muss vor der nächsten vollständig trocken sein. Es gibt lange Phasen der Leere, in denen scheinbar nichts passiert, aber alles passiert. Für mich ist die taktile haptische Erfahrung eine ebenso gültige Möglichkeit, die Welt zu verstehen und in ihr zu sein wie Worte und Sprache. Ich glaube, dass es einen Code der Kommunikation und des Verständnisses gibt, der visuell und außerhalb der Sprache ist.

GLORIA ZEIN
Die Arbeit machen meine Hände, doch das ist für die Skulptur bedeutungslos. Etwas verschafft sich durch sie Ausdruck, ich stelle mich nur zur Verfügung. Wenn der Intellekt das Ergebnis kontrollieren will, lauert Banalität an der nächsten Ecke, dann ist die Erfahrung zerstört. Die Herausforderung besteht darin, NICHTS zu denken und vollkommen im Moment zu sein.

Organismen speichern Erlebnisse an den merkwürdigsten Stellen.

Ein Lebensweg formt Körperhaltung, Gang, Gesichtszüge – und den Glanz
der Haare.



Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.