▣ 9. November – 23. November

OHNE REIBUNG LÄUFT SOWIESO NICHTS

Projekte im Spannungsfeld von Kunst + Technik

Eintritt frei

Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Einladungskarte "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Einladungskarte "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013
Ausstellungsansicht "Ohne Reibung läuft sowieso nichts", 2013

Von Julia Ziegler und Christian Bilger in Kooperation mit dem Kunstförderverein Choroso e.V.
Gefördert durch Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.


Ausstellungseröffnung: Freitag, 8.11., 18 Uhr

Es sprechen: Jana Borkamp, Bezirksstadträtin für Kultur und Weiterbildung
Julia Ziegler & Christian Bilger, Projektleiter/in

„Ohne Reibung läuft sowieso nichts"
Stimmt das denn? Fährt das schnelle Rad nicht völlig reibungslos, warum hilft Bremsen auf Glatteis nicht, und was bedeutet das,
wenn es Reibung gibt zwischen Personen? Warum hilft sie bei kalten Händen, beim Geigen, beim Klettern …?

350 Grundschüler haben diese These umfassend untersucht und an 7 Schulen in 7 Berliner Bezirken in 7 Doppelwochen in
altersgemischten Paaren ca. 150 sagenhafte kinetische Objekte hergestellt.

Das Projekt verbindet Kunst und Technik, Logik und Phantasie. Die Frage, warum und wie etwas funktioniert und wie man etwas in Bewegung
setzen kann, wurde theoretisch und praktisch erkundet, mit Akkuschraubern, japanischen Sägen, Kneifzangen..., Pinseln und Farbe,
Film- und Bildbeispielen und mit einem persönlichen Tagebuch. Jede Schule hatte ein eigenes Thema, das künstlerisch, naturwissenschaftlich,
philosophisch und handwerklich betrachtet wurde. Freie Assoziation, physikalisches Wissen, handwerkliches Geschick und Experimentierfreude
waren gleichermaßen willkommen.

Die Landschaften, Gruppen, Bilder, die entstanden sind, haben aber eines gemeinsam: ein zentraler Antrieb bringt alles in Bewegung.
Jedes Ensemble ist ein Kosmos für sich, gestalterisch vielfältig, überraschend, anarchisch, konzentriert. Eine große Kurbel bringt z.B. Leben
in 24 Turnhallen, ein Laufrad hilft beim Bilderrahmenrücken, eine Pedalvorrichtung lässt 50 Riesen im Kreis tanzen, eine Transmission lässt
25 Augäpfel rollen, Elfen schweben, Galaxien rotieren ... Exzenter, Pleuelstangen und Kardanwellen kann man in Funktion sehen.
Es ist eine Ausstellung über Kunst und Physik entstanden.

Die Ausstellung steht angemeldeten Schulklassen vormittags nach Vereinbarung und allen Interessierten zu den regulären Zeiten offen.

die beteiligten Schulen:
Blumengrundschule, Friedrichshain
Herrmann-Gmeiner-Grundschule, Lichtenberg
Grundschule im Blumenviertel, Pankow
Hauptmann-von-Köpenick-Grundschule, Köpenick
Franz-Carl-Achard-Grundschule, Marzahn-Hellersdorf.
Richard-Grundschule, Neukölln
Askanier-Grundschule, Spandau

Finissage: Samstag, 23.11.2013, ab 17 Uhr
Das Erscheinen der Broschüre zum Projekt wird gefeiert.