■ 15. Januar 2026, 20:00 Uhr

Jazz in der Feuerwache | Plejaden Quartett

drei Musiker auf der Bühne. Im Hintergrund sind Lampen

Plejaden Quartett spielt Ausschnitte aus der Plejaden Suite
Treibende Grooves, farbenreiche Harmonien und sensible melodische Passagen kennzeichnen die Plejaden Suite, eine Komposition des in Berlin lebenden österreichischen Trompeters und Flügelhornisten Paul Schwingenschlögl. Das programmatische Werk, entstanden im Auftrag des Wiener Musikers und Produzenten Ronnie Rocket, basiert auf dem Sternbild der Plejaden und den Legenden der griechischen Mythologie, die sich um das Gestirn ranken. Jeder der neun Sätze ist einem der Sterne gewidmet, und hinter jedem Stern steht eine - meist weibliche - mythische Gestalt, der ein bestimmter Charakter und ein bestimmtes Schicksal zugeschrieben wird.
Schwingenschlögl schöpft als Komponist aus einem reichen Kenntnis- und
Erfahrungsschatz. Er arbeitete mit Jazzgrößen aus den USA und legendären Jazzern
der DDR, mit Kollegen aus Blues, Funk und Soul, aber auch mit afrikanischen,
indischen und arabischen Musikern. Die Begeisterung für die musikalische Auseinandersetzung mit dem Neuen und Fremden durchzieht seine Entwicklung und seine Werke.

Denis Stilke – Schlagzeug
Kubi Kubach – Bass
Thomas Finke – Klavier
Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn


Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn
In seiner Karriere bewies der österreichische Musiker sein Talent in vielen Bereichen: Er komponierte für Theater, Film, zeitgenössische Musik und Modern Jazz. Er tourte in zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Indien, Hongkong und Usbekistan und konzertierte mit renommierten Jazzmusikern wie Gil Evans, Lew Soloff, George Adams, John Surman, Itaru Oki, Ernst-Ludwig Petrowsky, Johannes Bauer, Klaus, Joe Sachse sowie Musikern aus Westafrika, Ägypten, der Türkei, Japan, Indien und vielen europäischen Ländern. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Rundfunkaufnahmen zeigen sein musikalisches Spektrum. Es reicht von Minimal Music über Modern Jazz, Weltmusik, Blues, Funk, Avantgarde-Rock und Soul. Seit Ende 1987 lebt er in Berlin, spielt in den wichtigsten Häusern der Stadt und tourte mit verschiedenen kleineren und größeren Ensembles durch Europa, New York, Hongkong, Bangalore und Taschkent.

Kubi Kubach – Kontrabass
Kubach, der seit 1978 zu den Gründungsmitgliedern von Bajazzo gehörte, studierte von 1979 bis 1983 Kontrabass und Bassgitarre an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. 1983 machte er erste Aufnahmen mit Bajazzo. In den folgenden Jahren wurde er Mitglied des Trios von Helmut Forsthoff und der Band von Hannes Zerbe (Rondo a la Fried 1992), mit der er auch auf Tournee ging. In dieser Zeit spielte er auch in Dudu Tuccis Odudua, dem New Pulse Quartet und dem WJO Orchestra.
2007 gründete Kubach mit Uli Lenz und Schlagzeuger Zam Johnson das Modern Jazz Trio "105 Lenz Kubach Johnson", das 2013 in Libyen auf Tournee war. Seit dieser Zeit spielte er auch im Trio von Friedhelm Schönfeld, mit dem er mehrere Alben einspielte. Darüber hinaus trat er mit Zbigniew Namysłowski auf. In den letzten Jahren arbeitete er in verschiedenen Bands von Ekkehard Jost und den Bands African Chase Experience, Anatolian Jazz Orchestra und Indigo Masala.

Denis Stilke – Schlagzeug
Bereits im zarten Alter von fünf Jahren begann Stilke Schlagzeug zu spielen. Sein Vater erkannte sein Talent und unterrichtete ihn an der Musikschule Weimar, danach ging er an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler Berlin" und das "Berklee College of Music" in Boston, USA. Stilke spielt in verschiedenen Bands aus der Welt des Jazz und der Weltmusik. Er ist außerdem Autor mehrerer Lehrbücher für Marimba und Snare Drum sowie Juror bei "Jugend Musiziert". Aufgrund seiner Vielseitigkeit spielte er auf über 25 Produktionen (CDs / LP) ganz unterschiedlicher Stilrichtungen, wie Metal, Ambient, Musical, Weltmusik und Jazz. Er konzertiert in der Berliner Szene mit Reiner Hess, Bernd Spanier, Florian Junker, Wolfgang Köhler, Guillerme Castro, Justo Perez, Patrick Braun, Axel Glenn Müller, Franz Bauer, Dirk Strakow, Jörg Schippa, Horst Nonnenmacher, Kai Brückner, Friedemann Gräf, Hub Hildenbrand, Rolf Zielke u.a.

Thomas Finke – Klavier
Geboren 1973 in Frankreich, aufgewachsen in Lübeck, studierte Musik und lebte ein Jahrzehnt in den Niederlanden, zwischendurch auch in Köln und München, seit 2004 in Berlin. Spielte als Pianist und Keyboarder in einer Vielzahl von Jazz-verwandten Projekten von Chanson, Bigband, Electro bis zur freien Musik, mit einem Faible für "Kunst und Computer"-Fragen und einem jahrzehntelangem Zubrot als Klavierlehrer. Nach einem längeren Software-Projekt wieder vermehrt auf Berlins Bühnen und ausserhalb zu sehen.