21. September – 2. November

HOYERSWERDA - DIE SCHRUMPFENDE STADT

Fotografien von Stefan Boness

Eintritt frei

Flyer "Hoyerswerda - die schrumpfende Stadt" von Stefan Boness, 2012
Flyer "Hoyerswerda - die schrumpfende Stadt" von Stefan Boness, 2012
... in der Ausstellung "Hoyerswerda - die schrumpfende Stadt" von Stefan Boness, 2012
... in der Ausstellung "Hoyerswerda - die schrumpfende Stadt" von Stefan Boness, 2012
Veranstaltung in der Ausstellung "Hoyerswerda - die schrumpfende Stadt" von Stefan Boness, 2012
Veranstaltung in der Ausstellung "Hoyerswerda - die schrumpfende Stadt" von Stefan Boness, 2012

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20. September 2012, 19 Uhr
Begrüßung: Hans Panhoff, Bezirksstadtrat
Einführung: Dr. Michael Schäbitz, Historiker
Musik: Carmen Orlet und Ingo Dietrich, Gesang/Gitarre


Die Stadt Hoyerswerda im nordöstlichen Sachsen und insbesondere die zehn riesigen Wohnkomplexe (WK I–X) der „Neustadt“ waren einst das Vorzeigemodell sozialistischen Städtebaus in der DDR. Die industriell in Plattenbauweise errichteten Gebäude galten als Symbol für Modernität, Funktionalität und Fortschritt.

Heute ist der Name Hoyerswerda zum Synonym für radikale gesellschaftliche und städtebauliche Umbrüche geworden. Denn die Neustadt, das einst von sozialistischer Utopie getragene Projekt einer neuen Lebensform, ist nach der Wende zu einem Menetekel der Moderne geworden. Verloren ist das Utopische, irreal und geisterhaft die Gegenwart. Statistisch gesehen ist Hoyerswerda die am stärksten schrumpfende Stadt Deutschlands.

Die fotografische Langzeitstudie Hoyerswerda – Die Schrumpfende Stadt beschreibt die post-sozialistische urbane Landschaft als Symbol für die radikalen gesellschaftlichen Transformationen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.


VERANSTALTUNGEN:

Donnerstag, 27.09.2012, 20 Uhr
Vineta ohne Glocken
Vom Werden und Vergehen einer schrumpfenden Stadt.
Ein Gespräch mit dem Architekturkritiker Wolfgang Kil, Berlin.

Samstag, 29.09.2012, 16 Uhr
Führung mit Stefan Boness