19. Juni – 31. Juli

DEUTSCH 1914 / PAPUA NIUGINI 2014

Künstlerische Dialoge zu einer fast vergessenen gemeinsamen Kulturgeschichte

Eintritt frei

Workshop-Präsentation "Deutsch 1914 / Papua Niugini 2014", 2015
Workshop-Präsentation "Deutsch 1914 / Papua Niugini 2014", 2015
Versanstaltung "Deutsch 1914 / Papua Niugini 2014", 2015
Versanstaltung "Deutsch 1914 / Papua Niugini 2014", 2015

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 18. Juni, 19 Uhr
Einführung: Marion Struck-Garbe & Alfred Banze, Projektleitung
Musik: Radiostationen aus Port Moresby & Jayapura
Katalogpräsentation


Beteiligte KünstlerInnen
Berlin: Michel Aniol, Barbara Eitel, Ilse Ermen, Alexandra Holownia, Stephan Groß, Patrick Jambon, Juliane Laitsch, Ingeborg Lockemann, Maurice de Martin, Moritz R., Christine Niehoff, Jacob Roepke Port Moresby: Andigi, Dima Bre, Jonas Galag, Ratoos H. Gary, Jeffry Harding, Getisa Jacob, Andrew Kauage, Elisabeth Kauage, Ernest Naname, Max Tego, Lesley Wengembo Alotau: Victor V. Chapek, Norman V. Evernnett, Tony Evernnett, Jeffry Feeger, Maxine Nadile, Elisie B. Roroipe Goroka: Luke Balane, Tom Deko, Alex Elias, Arthur Hane-Nou, Pax Jakupa, Florence Kamel, Michael Mel, Janet Munaup, Apa Tengere Madang: Bismarck Ramu Group Jayapura: Hendrik Baransano, Eyuser, Bernard Rumsayor, Komunitas Rasta Kribo Papua

Die Ausstellung zeigt Malerei, Objekte, Fotos, Videos und Sounds von KünstlerInnen aus Berlin und Papua Neuguinea.

Vor 100 Jahren reiste Emil Nolde in die Inselwelt der Südsee - er besuchte dort die deutsche Kolonie Deutsch Neuguinea, kurz vor ihrem unrühmlichen Ende im Jahre 1914. Die wunderschönen künstlerischen Artefakte der Südsee-Sammlung in Berlin und Berichte von einem archaischen Paradies auf Erden hatten ihn dorthin gelockt. 100 Jahre später - noch immer sind im nordöstlichen Papua Neuguinea die Beziehungen zu Deutschland spürbar. Aber was wissen wir hier voneinander? Wie drückt sich die gemeinsame Vergangenheit heute aus? Welche Bedeutung hat die Kunst aus Papua Neuguinea und die durch sie massgeblich inspirierte "Klassische Moderne" des Westens für junge Künstler in Berlin und in Papua Neuguinea heute?
Die Projektleiter Alfred Banze und Marion Struck-Garbe sind mit Werken von 12 Berliner KünstlerInnen dorthin gereist. Inspiriert von diesen Arbeiten entstanden bei Workshops und Treffen in fünf Städten vor Ort Beiträge aktueller Kunst aus Papua Neuguinea und West-Papua.

Veranstaltungen:

Freitag, 10.07., 19 Uhr
Marion Struck-Garbe und Alfred Banze:
Chronik eines unerwünschten Dialoges?
Bilder, Talks und Musik mit Gästen

Donnerstag, 30.07., 19 Uhr
Eckart Garbe (berät Organisationen im Pazifik, u.a. für Brot für die Welt):
Politics, Geschäfte und Kulturen im West-Pazifik - Talk

Eintritt frei

Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien


http://www.papua2014.de