19. September – 31. Oktober

AUF DER WACHE

– eine Sammlung über Wasser, Feuer, Architektur und Geschichten
zum 10-jährigen Jubiläum der „alten feuerwache“

Eintritt frei

Einladungskarte "Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
Einladungskarte "Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
... beim Aufbau "Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
... beim Aufbau "Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
"Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
"Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
"Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008
"Auf der Wache" von Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann, 2008

Birgit Szepanski, Verena Weckwerth, Renate Wiedemann

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 18. September 2008, 19 Uhr
Begrüßung: Sigrid Klebba, Bezirksstadträtin für Bildung und Kultur
Einführung: Bernd Fessler, Theaterwissenschaftler
Musik: 1. Musikzug der Berliner Feuerwehr

Birgit Szepanski assoziiert anhand von Motiven aus dem Roman „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury (1953) neue Erzählungen, die sie mit verschiedenen Geschichten aus der Wohnumgebung der „alten feuerwache“ verknüpft. Stadt/Natur, persönliche Geschichten/Anonymität und die Welt der Imagination sind einige ihrer Erzählmotive.

Verena Weckwerth setzt große Cut-Outs als Membran ins Spannungsfeld der „alten feuerwache“ und ihrer Umgebung - vis á vis das Hochhaus an der Weberwiese - ein. Farbig überziehen sie die Glasfenster und collagieren verschiedene großstädtische und historische Elemente des Ortes; architektonische Details, Blumenmotive, Säulenarkarden, Bäume des Parks und den Fries der arbeitenden Bevölkerung der ehemaligen DDR.

Thema in Renate Wiedemanns Arbeit ist die Wasserknappheit in vielen Teilen der Erde. Ausgangspunkt der Utopie, Wasser in Pipelines quer durch Europa von wasserreichen in wasserarme Länder zu verteilen, ist ein fiktives amtliches Exposè, in dem schwarz auf weiß geschrieben steht, dass 95 Mio. Europäer freiwillig ihren Wasserkonsum einschränken, um dies zu ermöglichen. Objekte und Skulpturen der Bildhauerin begleiten diese Vorstellung.