■ 22. Januar 2026 – 15. März 2026

MIND SHAPES

von Köpfen, die dazwischen sind

Termine

■ 21. Januar, 19:00 Uhr

MIND SHAPES - von Köpfen, die dazwischen sind

Ausstellungseröffnung

■ 8. Februar, 12:00 Uhr

MIND SHAPES - von Köpfen, die dazwischen sind

Ausstellungsrundgang

Eintritt frei

Ilse Henin, Ohne Titel, 2022, Pastellkreide auf Papier, 70 x 100 cm
Mehtap Baydu, Annesinin Kumaşından – From Her Mother’s Fabric, (Selbstporträt/Self-portrait), 2025, Büste Flanellstoff, Plexiglas, 55 × 45 x 28 cm © Mehtap Baydu
Heidi Sill, Bettina II, Bettina I, 2021, aus der Serie "Vorbilder weiblicher Transgression", Tusche auf Papier, je 100 x 70 cm, Foto: Michael Schultze, VG Bildkunst 2025
Olena Pronkina, Bubbles, 2022, Acryl auf Papier, 30 x 40 cm © Olena Pronkina
Andrea Winkler, Untitled, 2020 © Andrea Winkler Foto: Markus Gradwohl

MEHTAP BAYDU
REBEKKA BENZENBERG
PATRICIA DREYFUS
ILSE HENIN
MARIANNA IGNATAKI
SABRINA JUNG
OLENA PRONKINA
HEIDI SILL
CHARLIE STEIN
ANNA STEINERT
ANDREA WINKLER

SOUND: WALLNERS

Kuratiert von Harald F. Theiss


Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, dem 21. Januar 2026, 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein.
Einführung: Harald F. Theiss, Kurator


Der Kopf ist ein universelles Thema und Motiv, das in unserer Alltagskultur durch zahlreiche Redewendungen im kollektiven Gedächtnis verankert ist. In einer Zeit, in der vieles aus den Fugen geraten zu sein scheint, lädt das Projekt dazu ein, über neue Formen von Ordnung und alternative Gesellschaftsbilder nachzudenken und bestehende infrage zu stellen.
Die Redewendung „Die Welt steht Kopf“ beschreibt eine Situation, in der die Dinge nicht so sind, wie sie sein sollten. Eine „kopflos gewordene Zeit“ hingegen ist keine feste Redewendung, sondern eine metaphorische Beschreibung für eine chaotische, unstrukturierte oder orientierungslose Zeit, in der es an Plan, Zusammenhang oder Kontrolle mangelt. Der Ausdruck kann zugleich eine Neuordnung andeuten, die entsteht, wenn sich Ereignisse überschlagen, ähnlich wie bei einer Person, die „kopflos“ handelt.

Es ist Zeit, den Kopf freier zu bekommen und sich in einer „verdrehten“ Gegenwart über den Kopf hinaus zu beschäftigen: „Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.“ (René Descartes)


Sonntag, 08. Februar, 12 Uhr
Ausstellungsrundgang mit den Künstlerinnen und Harald F. Theiss

Mittwoch, 18. Februar, 19 Uhr
Performance Anna Steinert mit Sophie Labrey

Sonntag, 15. März, 16 Uhr
Finissage


Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.