28. März 2026, 17:00 Uhr
Leander-Quartett | W. A. Mozart und A. Borodin
12 € | ermäßigt 8 € Eintritt
Es besteht aus den vier Musikerinnen - Dorothee Vietz und Claudia Stange (Violine), Elisabeth Spree (Viola) und Ulrike Strauch (Violoncello). Sie leben heute in Leipzig und Berlin und konzertieren seit 2010 als Streichquartett. Auf dem Programm in der Studiobühne im Kulturhaus der Alten Feuerwache stehen zwei sehr unterschiedliche, aber wunderbar zueinander passende Werke: das Streichquartett in G-Dur KV 387 "Frühling" von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) sowie das Streichquartett Nr.2 in D-Dur von Alexander Borodin (1833-1887).
Dorothee Vietz (Violine) erhielt ihren ersten Geigenunterricht bei Wolfgang Engel in ihrer Geburtsstadt Frankfurt/Oder. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden beim Konzertmeister der Staatskapelle Dresden Prof. Reinhard Ulbricht. Unmittelbar im Anschluss an ihr Studium trat sie ein Engagement an der Robert-Schumann-Philharmonie Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) als Vorspielerin der 1. Violinen an. Aus privaten Gründen wechselte sie nach Leipzig, wo sie u.a. mehrere Jahre als Aushilfe bei der mdr-Kammerphilharmonie tätig war. In verschiedenen Kammerorchestern wirkt sie heute freiberuflich.
Claudia Stange (Violine) stammt aus Schneeberg im Erzgebirge und spielt seit ihrem 6. Lebensjahr Geige. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Horst Baumann und Prof. Albrecht Winter. Claudia Stange unterrichtet seit Mai 2012 an der Joseph-Schmidt-Musikschule Berlin Treptow-Köpenick. Zuvor war sie pädagogisch an der Musikschule „Theodor Uhlig“ in Wurzen und Grimma und an der Kreismusikschule Delitzsch tätig. Außerdem wirkte sie u.a. im Orchester der Tiroler Festspiele Erl bei Kufstein bei zahlreichen Opern- und Konzertproduktionen mit.
Elisabeth Spree (Viola) bekam ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren. Während ihrer Ausbildung an der Musikschule in Halle musizierte sie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Von 1981 bis 1985 studierte sie an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig beim Konzertmeister des Gewandhausorchesters Einhard Nietner. Nach ihrem Staatsexamen erhielt sie ein Engagement an der Jenaer Philharmonie. Hier war sie zusätzlich Mitglied des Teichmann-Quartetts und des Kammerorchesters der Jenaer Philharmonie. Aus familiären Gründen siedelte Elisabeth Spree nach Leipzig um, wo sie freiberuflich tätig ist.
Ulrike Strauch (Violoncello) erhielt ihren ersten Cello-Unterricht im Alter von sechs Jahren bei Liselotte Pieper in Weimar und besuchte dort später die Spezialschule für Musik. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, wechselte 1976 an die Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig und studierte dort bei Friedemann Erben. Seit 1980 ist sie Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig und spielte seitdem auch viel Kammermusik, so zum Beispiel im Leipziger Kammerorchester (LKO) und im „Robert-Schumann-Quartett“.