■ 20. September 2026, 16:00 Uhr

KUNST GEGEN RECHTS

FINISSAGE

Eintritt frei

16:00 Uhr Die Kurator:innen werden gemeinsam mit einzelnen Künstler:innen durch die Ausstellung führen.


17:30 Uhr Performance mit Shin Hyo Jin und Otto Oscar Hernandez Ruiz

Die Augen schließen, einmal tief ein- und ausatmen und das Gedächtnis öffnet sich ... wiederkehrende Bilder, Farben fließen, materialisieren sich zu Stoffbahnen und es klingen anhaltende, nicht vertraute und doch seltsam über die Haut sich vermittelnde Geräusche. Hier treffen wir uns alle wieder: Shin Hyo Jin und Otto Oscar Hernández Ruiz verbinden sich interdisziplinär zu einer Raum-Klang-Performance, die assoziativ erinnert an zeremonielle Begehungen, Rituale von narrativem Zusammenkommen und einer gemeinsam erlebten Katharsis. Jeder Raum inspiriert ihre auf Improvisation basierende Interpretation ihrer Quellen neu.

"Wir wissen nur, dass unter unseren Häuten die Poesie überlebt hat, wach ist und schwingt. Mit Minyo Gesängen, Liedern und wachrüttelnden Texten, begleitet von Perkussionsinstrumenten, Textilien und Leinwänden nähern wir uns performativ an bekannt wirkende Bilder an und sind doch seltsam davon entrückt."

Shin Hyo Jin wurde in Seoul geboren. Sie hat europäisch klassische Musik studiert und bei verschiedenen Meistern traditionelle koreanische Musik- und Performance-Künste erlernt. Sie führt in verschiedenen Formationen europaweit traditionelles koreanisches Repertoire auf und ergründet Wege zur Überschreitung von Grenzen zwischen akustischer Perkussionsmusik und Elektronischer Musik.

Otto Oscar Hernández Ruiz wurde in Havanna geboren. Ab 2004 studierte er Bildende Kunst an der Bauhaus-Universität zu Weimar. Otto Oscar arbeitet in drei Kunstmedien: Malerei, Zeichnung und Performance. Er untersucht dabei die Konstruktion und Dekonstruktion der eigenen Wahrnehmung seiner Umwelt.