■ 1. Oktober 2026 – 15. November 2026

Dear Spaces,

Detel Aurand, Nicole Wendel, Saskia Wendland

Termine

■ 7. Oktober, 19:00 Uhr

Poetische Dialoge

Dear Spaces - Künstlerinnengespräch

Eintritt frei

Einladungskarte
Detel Aurand, take me home 1, 2025, Foto: Vera Bode
Nicole Wendel, The Appearance of the More_#1, 2025, Foto: Eric Tschernow
Saskia Wendland, Ohne Titel, 2025, Foto: Jens Ziehe

Dear Spaces,

Detel Aurand
Nicole Wendel
Saskia Wendland

Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 30. September, 19 Uhr laden wir herzlich ein.
Begrüßung: Clara Herrmann, Bezirksbürgermeisterin
Performance: Nicole Wendel und Eduardo Loria


Ich suche nach einem speziellen Zustand der Stille, nicht die, bei der du das Zirkulieren des Blutes in deinen Adern hören kannst, nicht die, die man hört, wenn die Musik verstummt, nicht die … Eine Stille zwischen Äonen der Stille.
– Etel Adnan

Detel Aurand, Nicole Wendel, Saskia Wendland arbeiten in den Bereichen der Zeichnung, Malerei und Performance. Sie verbindet eine Haltung, die nach dem Wesen in den Dingen sucht, und die Neugier, Nichtfassbares auf sinnlich-ästhetische Weise zu ergründen. Sie berühren grundliegende Themen, wie den Körper, das Material, die Bewegung, menschliche Beziehungen zum Innen- und Außenraum.

Detel Aurands medienübergreifendes Werk ist ein Manifest dafür, dass die geistige und die stoffliche Welt, Mensch und Natur, überhaupt alles, was existiert, miteinander verbunden ist. Sie nutzt dafür die Malerei und Zeichnung, ohne zwischen ihnen klare Grenzlinien zu ziehen. Dazwischen entstehen räumliche Arbeiten – Skulpturen, oft frei in der Luft hängend, aus Holz, Glas, Keramik und Papier.

Nicole Wendel bezieht die körperliche Bewegung als prägende Kraft immer mit in die Zeichnung ein. Die Verbindung zwischen Zeichnung und Performance (Tanz) ist formgebend und hinterlässt Spuren. Performance kann bei ihr darüber hinaus auch als autonomer Raum bestehen, in dem es immer auch um Beziehung geht.

Saskia Wendland konzentriert sich ganz auf das Zeichnen, das auch performative Elemente einbezieht. Einfache, ritualisierte Bewegungsabläufe und Gesten sind dabei essenziell. Viele ihrer Zeichnungen entstehen über lange Zeiträume hinweg und vermitteln darin eine verdichtete Qualität von Zeit.

Die Arbeiten sind ihre Vehikel, ihre Schnittstellen beim Begreifen und Mitteilen von Welt. Bewegung, Spiel, Unfassbarkeit, Schönheit sind Worte, die ihre Arbeiten umkreisen.
Gemeinsam wollen Detel Aurand, Nicole Wendel und Saskia Wendland in der Ausstellung Dear Spaces, ihre Arbeiten in Berührung bringen.

Das Universum macht ein Geräusch – ist ein Geräusch. Im Herzen dieser Geräusche gibt es eine Stille, eine Stille, die dieses Geräusch erzeugt, das nicht ihr Gegenteil ist, sondern ihre untrennbare Seele. Und diese Stille kann man auch hören.
– Etel Adnan


Kunstwoche der Kommunalen Galerien vom 2. bis 11. Oktober 2026
Mittwoch, 7. Oktober, 19 Uhr
Poetische Dialoge

Wir laden ein zu einem Gespräch mit Detel Aurand, Nicole Wendel und Saskia Wendland und einer gemeinsamen Betrachtung ihrer Arbeiten im Austausch mit Gedanken von Etel Adnan (Dichterin und Malerin, 1925 Beirut – 2021 Paris).
Moderation: Katherina Perlongo, Kuratorin

Sonntag, 15. November, 16 Uhr
Finissage

Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler.